Satzung des Hohensolmser Freundeskreises e.V.

- Verein zur Förderung der Evangelischen Jugendburg -

Beschlossen und in Kraft gesetzt am 4.Dezember 1954, geändert am 4.Mai 1958, am 6.Mai 1962, am 19.September 1982, am 16.September 1990, in der Fassung vom 1. Oktober 2000, zuletzt mit einer Änderung im 9, 2.

Name, Sitz, Zweck und Steuerbegünstigung

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Der Hohensolmser Freundeskreis, Verein zur Förderung der Evangelischen Jugendburg mit Sitz in Hohenahr/ OT Hohensolms verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Wetzlar eingetragen.
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Der Zweck des Vereins ist die Jugendhilfe in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, insbesondere die Förderung der Evangelischen Jugendburg Hohensolms. Die Förderung soll in Verbindung mit dem Amt für Jugendarbeit der EKHN und in Zusammenarbeit mit dort tätigen Gruppierungen durch Werbung, durch die Schaffung von Einrichtungen auf der Jugendburg und Hilfe jeder Art für die Jugendlichen aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland erfolgen.
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Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Z weck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Mitglieder

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Der Eintritt in den Verein erfolgt durch Anmeldung bei dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter. Eines besonderen Aufnahmebeschlusses bedarf es nicht. Der Vorstand hat das Recht, Aufnahmegesuche zurückzuweisen.
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  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritterklärung oder Ausschluss.
  2. Die Austrittserklärung ist gegenüber dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter schriftlich abzugeben. Sie wirkt für das Ende des laufenden Kalenderjahres, wenn sie bis spätestens 31. Oktober dem Empfänger zugeht, sonst für das Ende des folgenden Kalenderjahres.
  3. Der Ausschluss bedarf vorheriger Beschlussfassung des Vorstands und Beirats und kann mit sofortiger Wirkung erklärt werden.
  4. Mit dem Austritt oder Ausschluss erlöschen alle Ansprüche an den Verein sowie etwa in ihm bekleidete Ämter.
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  1. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages bestimmt die Mitgliederversammlung. Sie kann für Personenmehrheiten Stiftungen und Anstalten anders festgelegt werden als für Einzelmitglieder.
  2. Der Vorstand kann bedürftigen Mitgliedern den Beitrag ermäßigen oder erlassen.

Organe des Vereins

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Die Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand,
  • der Beirat und
  • die Mitgliederversammlung.
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  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter.
  2. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt und bleiben auf Abruf durch diese oder his zur Amtsniederlegung im Amt.
  3. Die Mitgliederversammlung kann, wenn es zweckmäßig erscheint, weitere Vorstandsmitglieder wählen.
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  1. Der Vorstand führt ehrenamtlich die Geschäfte des Vereins.
  2. Der Vorsitzende oder der Stellvertreter vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich, jeder für sich allein.
  3. Der Vorstand ist berechtigt, ein Mitglied des Vereins zur Vornahme von Rechtsgeschäften und anderen Rechtsbandlungen zu ermächtigen.
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  1. Die Mitglieder des Beirats - mindestens vier an der Zahl - werden von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Der Vorstand kann seinerseits bis zu drei vollberechtigte Beiratsmitglieder berufen.
  2. Die Mitgliederversammlung hat das Recht, gewählte und berufene Beiratsmitglieder abzuberufen.
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Der Vorstand hat den Beirat in wichtigen Fragen zu hören. Bei der Verwaltung des Vereinsvermögens ist er an die Zustimmung des Beirats gebunden, soweit es sich nicht um den laufenden Geschäftsbetrieb handelt.
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  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist wenigstens alle drei Jahre schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung vom Vorstand einzuberufen. Die Ladung soll wenigstens 14 Tage vor der Versammlung erfolgen.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen hat der Vorstand in derselben Weise einzuberufen, wenn es mindestens 10 Mitglieder unter Angabe der Gründe fordern.
  3. Nicht in der Tagesordnung enthaltene Angelegenheiten werden zur Beratung und Abstimmung zugelassen, wenn wenigstens 1/3 der anwesenden Mitglieder es wünscht.
  4. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem Vorstand, in erster Linie dem Vorsitzenden.
  5. Über den wesentlichen Gang der Mitgliederversammlung ist von einer durch die Versammlung bestimmten Person eine Niederschrift aufzunehmen, die der Leiter der Versammlung und zwei Teilnehmer unterzeichnen. Aus ihr müssen sich vor allem der Tag der Versammlung, Tagesordnung, Anträge und Beschlüsse - bei Beschlüssen nach 14, Abs.2 auch das Vorliegen der Zweidrittel-Mehrheit - ergeben.
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Die ordentliche Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  1. Entgegennahme von Arbeitsbericht und Rechenschaftsbericht des Vorstands
  2. Erteilung der Entlastung an den Vorstand
  3. Festsetzung der Mitgliedsbeitrage
  4. Wahl der Vorstands- und Beiratsmitglieder
  5. Beschlussfassung über Antrage des Vorstandes
  6. Beschlussfassung über Anträge von Mitgliedern; die Antrage müssen mindestens acht Tage vorher schriftlich beim Vorstand eingegangen sein.
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  1. Beschlüsse der Organe werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
  2. Für den Beschluss der Mitgliederversammlung über Änderung der Satzung bedarf es einer Zweidrittelmehrheit der Erschienenen. Das gleiche gilt für den Beschluss über Auflösung des Vereins.
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Die Mitgliederversammlung bestimmt jeweils über die Art der Abstimmung.
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Vorstand und Beirat können in dringenden Fällen brieflich abstimmen. Auf Verlangen von wenigstens 1/3 ihrer Mitglieder ist die Beschlussfassung jedoch bis zur nächsten Sitzung auszusetzen.

Auflösung

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Im Falle der Auflösung des Vereins ist sein Vermögen dem gemeinnützigen Zweck der Jugendhilfe zu erhalten. Je nach Beschluss der Mitgliederversammlung fällt es dann an die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau bzw. deren Rechtsnachfolger oder an eine gemeinnützige Rechtsperson der Evangelischen Kirche, und zwar in beiden Fallen mit der ausdrücklichen Bestimmung der Verwendung für Zwecke der evangelischen Jugendhilfe.

Übergangsbestimmungen

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Die Satzung tritt am 4 .Dezember 1954 in Kraft. Sie wurde beschlossen in der Mitgliederversammlung vom 4.Dezember 1954.

gez. Helmut Bracht, Vorsitzender
gez. Ellen Kammer
gez. Heinrich Renkewitz
gez. Hermann Krüger
gez. Ernst Klotz
gez. Hilde Klamm
gez. Frieda Engelbert